Der Stadtrat von Los Angeles hat gerade eine umfassende Modernisierung des Nahverkehrs genehmigt.
Mit 13 zu 1 Stimmen genehmigten die Verantwortlichen die Installation von bis zu 50 automatisierten Kameras in den städtischen DASH-Bussen.
Dieses Kontrollprogramm startet am 1. November, zunächst mit 30 Bussen auf den Linien in der Innenstadt.
Wenn du mit den Linien A, B, D, E, F oder Pico-Union fährst, kannst du dich auf eine reibungslosere Fahrt freuen.
Gnadenfrist für Fahrer
Mach dir noch keine Sorgen wegen plötzlicher Strafzettel. Die Stadt wird in den ersten 60 Tagen nur Verwarnungen aussprechen.
Nach dem 27. Januar startet die zweite Phase, in der 20 weitere Kameras in Bussen in Crenshaw, Panorama City, Watts und Koreatown installiert werden.
Während eines kürzlich durchgeführten Pilotprojekts verzeichnete das LADOT in der Innenstadt vier Verstöße pro Stunde. Falsch geparkte Autos verlangsamen ständig das Einsteigen und verursachen Verkehrsverzögerungen.

Datenschutzbedenken und Landesrecht
Der 3,43-Millionen-Dollar-Vertrag mit Hayden AI stößt lokal auf Widerstand. Stadtrat John Lee lehnte die Maßnahme aus Datenschutzbedenken ab und verwies dabei auf den Zugriff des Auftragnehmers auf städtische Daten.
Die dreijährige Laufzeit des Programms hängt zudem von einer noch ausstehenden staatlichen Gesetzgebung ab. Wenn Gouverneur Newsom den Gesetzentwurf AB 1837 unterzeichnet, kann Los Angeles die Kameras bis 2029 betreiben.
Laut NBC Los Angeles hat das bestehende Kameraprogramm von Metro bereits Bruttoeinnahmen in Höhe von 21 Millionen Dollar generiert und die Fahrgeschwindigkeiten auf den Strecken um fast 10 % verbessert.