Wenn du nach einer ungewöhnlichen Möglichkeit suchst, einen Nachmittag in L.A. zu verbringen, solltest du unbedingt in den Griffith Park gehen.
Besucher des Parks können tatsächlich direkt in verlassene Tierkäfige und Betonhöhlen hineingehen, in denen einst die Wildtiere der Stadt untergebracht waren.
Die Überreste des ursprünglichen Zoos wurden vor Jahrzehnten zurückgelassen.
Heute dienen sie als unglaublich ungewöhnlicher öffentlicher Picknickplatz.
Eine jahrhundertealte Attraktion
Der ursprüngliche Griffith-Park-Zoo öffnete erstmals 1912 seine Pforten. Er bot den frühen Einwohnern von Los Angeles einen Ort, an dem sie Tiere beobachten konnten, ohne jemals die Stadt verlassen zu müssen.
In den 1930er Jahren errichteten Arbeiter die markanten, höhlenartigen Tiergehege aus Beton. Diese massiven Bauwerke wurden direkt in den Hang hinein gebaut.
Das sind die wichtigsten Überreste, die Besucher heute noch erkunden können.
Aufbruch in die Moderne
In den 1960er Jahren galt die historische Anlage als veraltet. 1966 wurden die Tiere offiziell in den neuen L.A. Zoo verlegt. Die neue, moderne Anlage befand sich nur ein kurzes Stück entfernt innerhalb des Parks.
Anstatt das alte Gelände abzureißen, wurden die massiven Betonmauern und die mit Eisenstangen vergitterten Gehege einfach zurückgelassen.
Ein absolut einzigartiger Picknickplatz
Der Bereich wurde schließlich für die Öffentlichkeit umgenutzt. Heute findest du Picknicktische, die direkt vor den ehemaligen Gehegen aufgestellt sind.
Das Gelände an der 4801 Griffith Park Dr ist nach wie vor komplett kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich. Es bietet einen greifbaren, faszinierenden Einblick in die Geschichte der Stadt von vor fast einem Jahrhundert.
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