Kaliforniens kultigster einheimischer Frosch, der in anderen Teilen der Welt selten und einzigartig ist, erlebt in unserer Region ein stilles, aber hoffnungsvolles Comeback. Zu verdanken ist dies einem Team von engagierten Biologen und der Hilfe des Aquarium of the Pacific.
Fast 600 Kaulquappen des Kalifornischen Rotfußfrosches schwimmen jetzt frei in den Bächen der Santa Monica Mountains. Dies ist ein großer Erfolg für eine Art, von der man einst glaubte, sie sei aus der Gegend verschwunden, insbesondere nach den Bränden in L.A. im Januar.
Die Eier wurden zum Aquarium of the Pacific in Long Beach gebracht, wo das Team die Kaulquappen ausbrütete und im Frühjahr in einer sicheren Umgebung aufzog. Jetzt, nach einigen Monaten der Pflege, wurden die jungen Frösche wieder in ihrem natürlichen Lebensraum angesiedelt.
Diese Rettungsaktion ist nur ein Kapitel in einer viel größeren Geschichte. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten das Aquarium und der NPS zusammen, um die Populationen des Kalifornischen Rotfußfrosches, einer vom Aussterben bedrohten Art, die in Kalifornien einen besonderen Schutzstatus genießt, zu erhalten.

Der Rotfußfrosch war früher in ganz Kalifornien verbreitet, doch in den Santa Monica Mountains wurde er zuletzt in den 1970er Jahren gesichtet. Seit dem Beginn der Wiederansiedlungsbemühungen im Jahr 2014 sind Biologen nun zuversichtlich, dass diese jungen Frösche der Population endlich wieder auf die Sprünge helfen könnten .
Erin Lundy, Leiterin der Naturschutzinitiativen im Aquarium of the Pacific, erklärte gegenüber der Santa Monica Daily Press : „Der Schutz einheimischer Amphibien ist der Schlüssel zum Erhalt der Artenvielfalt und des Gleichgewichts der Ökosysteme hier bei uns. Arten wie der Rotbeinfrosch sind wichtige Akteure im Nahrungsnetz, da sie in verschiedenen Phasen ihres Lebens sowohl als Räuber als auch als Beute fungieren.“
Die Behörden betonen, dass der Erfolg des Programms stark von der Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit abhängt. Besucher der Santa Monica Mountains werden dringend gebeten, sich an die markierten Wanderwege zu halten und Haustiere von den Bächen fernzuhalten, insbesondere während der Brutzeit (zwischen November und April), um die heiklen Erholungsbemühungen zu schützen und zu unterstützen.