Los Angeles unternimmt einen entscheidenden Schritt, um an der Spitze der weltweiten Filmproduktion zu bleiben. Die Stadt Los Angeles hat gerade 9 neue Anträge eingebracht, um das Filmen in der Stadt zu erleichtern.
Stadtrat Adrin Nazarian aus Distrikt 2 leitet die neue Initiative, die darauf abzielt, Genehmigungen zu straffen, Kosten zu senken und Dreharbeiten in der Stadt schneller und vorhersehbarer zu machen.
Anfang dieses Jahres haben sich Filmstars, Drehbuchautoren und Produzenten zusammengeschlossen und neue Anreize zur Förderung von Dreharbeiten in Los Angeles gefordert. Mit der Kampagne „Stay in LA“ soll die Filmproduktion in Los Angeles angekurbelt werden, indem man sich dafür einsetzt, dass die Produktion in der Stadt bleibt.
Hier ist, was auf dem Tisch liegt:
1. Ein Regelwerk für die ganze Stadt
Die nachbarschaftsspezifischen „Sonderbedingungen“ werden abgeschafft und die Forderung nach Unterschriften der Nachbarn für Basislager und Crew-Parkplätze entfällt. Alles wird in einem einheitlichen Rahmen für die gesamte Stadt geregelt.
2. Städtische Grundstücke für nur 1 $ mieten
Bestimmte stadteigene Grundstücke, Höfe und Szenenflächen können jetzt für nur 1 Dollar pro Tag gemietet werden, wodurch städtisches Eigentum für Produktionen jeder Größe leichter zugänglich wird.
3. Reform von Brandschutz und Sicherheit
Die Gebühren für eine Brandkontrolle werden erlassen, wenn ein Inspektor nicht am Drehort erscheint. Neu geschaffene „Zivile Filmsicherheitsbeauftragte“ werden sich um den Verkehr und grundlegende Sicherheitsaufgaben kümmern und damit die Abhängigkeit von teurem städtischem Personal verringern.
4. Offizielles „Made in LA“-Branding
Der Antrag schlägt die Schaffung einer offiziellen „Made in LA“-Marke, eines Branchenverzeichnisses mit lokalen Anbietern und einer „Fan Tour“-Karte mit ikonischen Drehorten vor, um den Tourismus zu fördern und das kreative Potenzial der Stadt zu präsentieren.
5. Einhaltung der Vorschriften durch die Stadtverwaltung
Der Vorschlag sieht vor, dass alle Abteilungen der Stadt darüber berichten, wie sie die Richtlinien des Bürgermeisters zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren und zur Kostensenkung einhalten.
6. Kostenlose Genehmigungen für „Micro-Shoots“
Kleine Produktionen mit weniger als 10 Personen, die mit Handgeräten gedreht werden, können nach einem ähnlichen Modell wie in New York City kostenlose Genehmigungen erhalten, die innerhalb von 24 Stunden erteilt werden.
7. Überprüfung des Systems zur Behebung von Verzögerungen
Der städtische Rechnungsprüfer wird eine umfassende Prüfung der FilmLA und der zuständigen Abteilungen durchführen, um Ineffizienzen, Personalengpässe und technische Probleme zu ermitteln, die Produktionen verzögern.
8. Synchronisierung der Regeln mit unseren Nachbarn
Dadurch werden die Vorschriften für Dreharbeiten mit den Nachbarstädten vereinheitlicht, was zu einem reibungsloseren und weniger bürokratischen Ablauf bei grenzüberschreitenden Produktionen führt.
9. Schnellspur für Tonbühnen
Es wird eine „Expressspur“ für Genehmigungen zum Bau oder zur Modernisierung von Tonbühnen geschaffen. Produktionen, die diese Vergünstigungen in Anspruch nehmen, müssen einen Beitrag zur tragbaren Krankenversicherung für ihre Mitarbeiter leisten.
Wie geht es weiter?
Die Anträge werden im Januar oder Februar des nächsten Jahres dem Rathaus zur Genehmigung vorgelegt. Wenn sie angenommen werden, könnten diese Anträge die Reibungsverluste erheblich verringern, die Kosten senken und die Position von L.A. als globales Drehkreuz für Film- und Fernsehproduktionen stärken.
Die Kampagne „Stay in LA“ ruft die Einwohner von L.A. auf, diese Anträge zu unterstützen. Sie können die neuen Anträge im Detail hier lesen .