L.A. und Südkalifornien insgesamt sammeln still und leise eine Welle großer und spannender neuer Projekte an, von riesigen Parks bis hin zu weitläufigen Uferpromenaden. Die Region verändert sich rasant, und Bauträger haben jedes Eck im Blick, wo alte Grundstücke und veraltete Gebäude in etwas Höheres, Helleres und fußgängerfreundlicheres verwandelt werden können.
Jetzt sorgt ein neuer Vorschlag in West Hollywood für Aufsehen. Rainbow Village ist ein gemischt genutztes Bauprojekt, das auf einem 25 Hektar großen Gelände am Santa Monica Boulevard und San Vicente geplant ist und Wohnraum, Gastronomie, Einzelhandel und Kulturräume auf einem kompakten Campus vereint.
Ein Blick ins Rainbow Village von WeHo
Wie WeHo Online berichtet , könnte der Plan ein 25 Hektar großes Gebiet in einen vielschichtigen Mini-Stadtteil verwandeln, der um farbcodierte Hochhäuser herum angelegt ist.
Vier neue Türme in Orange, Gelb, Violett und Indigo würden entstehen und sich zu den bestehenden blauen, grünen und roten Gebäuden gesellen, um eine regenbogenartige Skyline zu vervollständigen. Darin sind mehr als 2.000 Wohnungen, ein Hotel mit 800 Zimmern sowie Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants im Erdgeschoss vorgesehen, die bequem zu Fuß erreichbar sind.
Das herausragende Merkmal wäre ein markanter Bogen, der sich auf etwa 190 Meter erhebt. Daneben umfasst das Projekt ein Kulturmuseum, das sich der Bewahrung und Präsentation der LGBTQ+-Geschichte widmet, sowie ein Zentrum für darstellende Künste, das für Live-Shows, Aufführungen und Gemeinschaftsprogramme gebaut wird.
Das Projekt setzt zudem auf eine dichte, fußgängerfreundliche Gestaltung, bei der die Straßen eher wie ein zusammenhängender öffentlicher Raum als wie ein autolastiges Raster wirken sollen – mit Plätzen, schattigen Gehwegen, gemischt genutzten Erdgeschossen und einem brandneuen Bahnhof zur Verbesserung der Anbindung.
Derzeit ist Rainbow Village eher ein konzeptioneller städtebaulicher Vorschlag als ein aktives Bauprojekt. Der Plan wurde zwar in lokalen öffentlichen Ausstellungen vorgestellt, aber noch nicht offiziell von der Stadt genehmigt oder bewilligt.