Kalifornien hat sich stark für eine Zukunft mit saubereren, schnelleren und intelligenteren Verkehrsmitteln eingesetzt. Vom Hochgeschwindigkeitszug nach Las Vegas bis hin zum ehrgeizigen Zug nach New York – Hochgeschwindigkeitszüge fühlen sich immer weniger wie ein Traum an, sondern wie eine reale Möglichkeit.
Jetzt hat die California High-Speed Rail Authority (CAHSR) den Entwurf des Umweltverträglichkeitsberichts (Environmental Impact Report, EIR) für den kritischen 30-Meilen-Korridor zwischen Los Angeles und Anaheim veröffentlicht. Mit dieser Veröffentlichung beginnt offiziell die öffentliche Kommentierungsphase, die Anwohnern, lokalen Behörden und Interessengruppen die Möglichkeit gibt, sich zu den Details des Projekts zu äußern.

Der Entwurf der Umweltverträglichkeitsprüfung (EIR) sieht zwei Bauvarianten vor, die beide die Gleise mit dem bestehenden Personenzugverkehr teilen würden. Die bevorzugte Variante sieht eine Wartungs- und Lagereinrichtung an der 26th Street in Vernon vor, während ein zweiter Standort an der 15th Street in DTLA ebenfalls in Betracht gezogen wird. Zu den wichtigsten Modernisierungen gehören die vollständige Niveautrennung an wichtigen Kreuzungen wie dem Pioneer Boulevard und dem Norwalk Boulevard, während einige bestehende Bahnübergänge in Anaheim erhalten bleiben würden.
Das Hochgeschwindigkeitsprojekt von LA nach Anaheim
Die Strecke dieses neuen Schienennetzes wird voraussichtlich etwa 30 Meilen lang sein und die Union Station mit ARTIC verbinden. Die Züge auf diesem Abschnitt sind Teil des kalifornischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems, das eine wesentlich schnellere Reise als die bestehenden Bahn- oder Autozugverbindungen ermöglichen soll.
Die Bahnhöfe in Commerce, Buena Park, Fullerton und Norwalk sollen für den Transport von Hochgeschwindigkeitszügen ausgebaut werden, Zwischenhalte werden derzeit geprüft. Die geschätzten Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf rund 6,9 Milliarden Dollar.