Zwar gibt es in Kalifornien jede Menge kitschige Wildwest-Städte, doch in Randsburg erlebst du das echte Erlebnis.
Die winzige Stadt im Kern County liegt auf einer Höhe von etwa 1.000 Metern in der westlichen Mojave-Wüste, direkt am Highway 395. Mit einer Einwohnerzahl von schätzungsweise etwas mehr als 100 Menschen und einer Mischung aus stillgelegten und aktiven Antiquitätenläden wird Randsburg manchmal als „lebende Geisterstadt“ bezeichnet .
Geschichte von Randsburg
Bergleute entdeckten 1895 Gold in den Rand Mountains, was dazu führte, dass sich rund um die Yellow Aster Mine ein immer größer werdendes Zeltlager bildete. Bis 1900 hatte die Stadt mehrere tausend Einwohner sowie einige Banken, Kirchen, Theater, Saloons und eine lokale Zeitung. Die Einwohnerzahl ging innerhalb weniger Jahrzehnte zurück, aber die historische Hauptstraße und die ursprünglichen Gebäude sehen noch immer fast genauso aus wie damals.

Die Stadt wirkt wie eingefroren in der Bergbauära des frühen 20. Jahrhunderts, mit verwitterten Ladenfronten und alten Relikten. Die Einwohner spielen den Ruf als „lebende Geisterstadt“ mit, vom inoffiziellen Slogan „Wo zum Teufel liegt Randsburg?“ bis hin zum jährlichen Old-West-Days-Fest im September.
Randsburg besuchen
Im heutigen Randsburg gibt es immer noch aktive Geschäfte in den altmodischen Hauptstraßen, auch wenn es eine Mischung aus mit Brettern vernagelten Fassaden und kleinen Läden ist, die meist nur am Wochenende zum Leben erwachen.
Zu den Geschäften gehören ein historischer Gemischtwarenladen mit Soda-Bar, ein rustikaler Burger-Laden namens „The Vault“ und das charmante „Cottage Hotel Bed & Breakfast “. Mehr über die Geschichte der Stadt erfährst du im kleinen Rand Desert Museum.
Die umliegende Wüste ist bei Offroad-Fans beliebt, die mit Quads und Dirtbikes anreisen, um die legalen Offroad-Strecken zu erkunden.
Wenn du auf dem Highway 395 unterwegs bist, solltest du dir die nahegelegenen Attraktionen in der Wüste wie die Trona Pinnacles oder den Red Rock Canyon State Park ansehen.