Kaum etwas ist typischer für Südkalifornien, als sich Burger, Tacos oder Kaffee zu holen , ohne jemals aus dem Auto auszusteigen. Drive-Thru-Restaurants sind seit langem fester Bestandteil der autozentrierten Kultur der Region . Doch eine Stadt im Los Angeles County hinterfragt nun, ob diese Tradition noch in ihre Zukunft passt.
Culver City ist dabei, ein Verbot aller neuen Drive-Through-Restaurants zu beschließen – eine Entscheidung, die laut NBC Los Angeles die Arbeitsweise zukünftiger Fast-Food-Betriebe grundlegend verändern könnte. Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem eine neue „In-N-Out Burger“-Filiale die Genehmigung für das erste neue Drive-Through-Restaurant der Stadt seit 1997 beantragt .
Warum drückt Culver City bei neuen Drive-Thru-Restaurants auf Pause?

Die Debatte entsteht, da Pläne für ein neues „In-N-Out Burger“-Restaurant im Studio Village Shopping Center Fragen aufgeworfen haben. Vorläufige Lagepläne zeigen ein fast 4.000 Quadratfuß großes Restaurant mit 61 Parkplätzen und einem Drive-Through, der Platz für bis zu 26 Fahrzeuge bietet, bevor die Spur rund um den Außenbereich zu einer einzigen Spur zusammenläuft.
Als Reaktion auf wachsende Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Drive-Thru-Restaurants hat die Stadt im Juni ein 45-tägiges Notfall-Moratorium verhängt, das die Erteilung neuer Genehmigungen für Drive-Thru-Restaurants vorübergehend blockiert, während Planer prüfen, ob die Betriebe zu den langfristigen Entwicklungszielen von Culver City passen.
Als das Ablaufdatum dieser vorübergehenden Pause näher rückte, stimmte der Stadtrat dafür, das Moratorium um weitere 10 Monate und 15 Tage zu verlängern, um den Mitarbeitern zusätzliche Zeit zu geben, einen Entwurf für eine mögliche Flächennutzungsordnung auszuarbeiten, die neue Drive-Through-Restaurants dauerhaft verbieten könnte .
Laut Planungsunterlagen wägt die Stadt Faktoren wie Verkehrsstaus, Leerlauf von Fahrzeugen, die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern, die Verträglichkeit mit der Nachbarschaft sowie übergeordnete Ziele der Flächennutzung ab. Sollte der Vorschlag genehmigt werden, würde er nur für künftige Drive-Through-Projekte gelten, was bedeutet, dass bestehende Drive-Through-Betriebe ihren Betrieb wie gewohnt fortsetzen dürften.