L.A. ist nicht immun gegen die Wohnungsprobleme, mit denen viele Städte weltweit konfrontiert sind, mit hohen Kosten sowohl für den Kauf einer ersten Wohnung als auch für die Miete. Um dieses Problem anzugehen und gleichzeitig die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu fördern, hat der Gesetzgeber einen Gesetzesentwurf eingebracht, der zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen soll: die Verfügbarkeit von Wohnraum erhöhen und die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr steigern.
Der Gesetzentwurf SB 79 zielt darauf ab, Tausende von Grundstücken aufzuwerten, um dichteren Wohnraum in der Nähe wichtiger Verkehrsknotenpunkte zu ermöglichen. Grundstücke im Umkreis von einer Viertelmeile um die U-Bahn-Stationen der Linien B und D (einschließlich der für die Erweiterung der Linie D geplanten) dürfen mit bis zu sieben Stockwerken bebaut werden; dies ist die höchste im Gesetzentwurf vorgesehene Höhe.
Der Gesetzentwurf, der seit Anfang des Jahres für Schlagzeilen sorgt, wurde nun offiziell vom Senat des Bundesstaates mehrheitlich gebilligt und bedarf nun der Zustimmung des Gouverneurs im Oktober, wie die L.A. Times berichtet.

Die Höhenbegrenzungen für Gebäude sind je nach Ebene unterschiedlich. In Gebieten der Stufe 1, die in der Nähe von Hochbahnlinien wie den Metro-Linien B und D liegen, sind sechs- bis neunstöckige Gebäude zulässig, je nachdem, wie nah sie am Verkehrsknotenpunkt liegen. In Gebieten der Stufe 2, die sich in der Nähe von Stadtbahnlinien wie der A-, C-, E- und K-Linie oder Buslinien mit eigenen Fahrspuren befinden, sind fünf- bis achtstöckige Gebäude zulässig.
Eine vorläufige Karte, die von der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft und Gesetzesbefürworterin YIMBY Action geprüft und auf Reddit geteilt wurde, zeigt die Gebiete in der Umgebung von L.A., die nach SB 79 für die Entwicklung in Frage kommen. Die Zonen der Stufe 1 umfassen Knotenpunkte entlang des Wilshire Boulevards, der Vermont Avenue und des Hollywood Boulevards sowie ausgewählte Orte in DTLA und dem San Fernando Valley.